BIM-Beratung
Klarheit von Anfang an
Definieren Sie Ihre BIM-Strategie und vermeiden Sie später kostspielige Fehler
Die BIM-Beratung begleitet Organisationen zu einer erfolgreichen BIM-Einführung: massgeschneiderte Strategie und Ziele, Ausschreibungsspezifikationen, Informationsanforderungen und BIM-Anwendungsfälle.

Hat Ihre Organisation Schwierigkeiten mit der BIM-Umsetzung?
Typische Probleme
- Fehlende standardisierte Rahmenwerke: Das Fehlen einer klaren Roadmap führt zu uneinheitlicher Datenqualität über verschiedene Projekte hinweg.
- Unklare Anforderungen: Unpräzise Informationsanforderungen führen zur Lieferung redundanter oder unzureichender Daten.
- Fragmentierte Kommunikation: Isolierte Arbeitsabläufe zwischen Planungs-, Bau- und Betriebsteams behindern das kollaborative Potenzial von BIM.
- Mehrdeutige Ausschreibungen: Vergabeunterlagen ohne technische Tiefe führen zu Streitigkeiten, Nachträgen und unklar formulierten Anforderungen an die Auftragnehmer.
- Fehlende Kontrolle: Ob die gelieferten Modelle den Anforderungen wirklich entsprechen, lässt sich nicht überprüfen.
Die angebotene Lösung
Der Ansatz von BIM Something
Die Methodik konzentriert sich darauf, BIM-Prozesse auf die übergeordneten Unternehmensziele und internationale Standards wie die ISO 19650 auszurichten. Der Ansatz umfasst:
- Strategische Ausrichtung: Bewertung des aktuellen digitalen Reifegrads der Organisation, um realistische und skalierbare BIM-Ziele zu definieren.
- Informationszentrierter Fokus: Verlagerung der Priorität von der 3D-Geometrie hin zur Verwaltung strukturierter Daten, die den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks unterstützen.
- Softwareneutrale Beratung: Neutrale Expertise, die Prozesseffizienz und Interoperabilität über die Bindung an eine bestimmte Softwaremarke stellt.
- Risikominderung: Frühzeitige Festlegung klarer Protokolle im Projektlebenszyklus, um Datenverluste und technische Konflikte zu vermeiden.
Der Ablauf der BIM-Beratung
Ein strukturierter, phasenweiser Ansatz sorgt für eine effiziente, kollaborative und ergebnisorientierte Strategieentwicklung.
- Bewertung & Audit: Analyse der bestehenden internen Arbeitsabläufe, der digitalen Infrastruktur und der Mitarbeiterkompetenzen.
- Strategische Definition: Erarbeitung einer BIM-Roadmap und Auswahl relevanter BIM-Anwendungsfälle entsprechend den Bedürfnissen der Organisation.
- Entwicklung der Anforderungen: Erstellung standardisierter Vorlagen für Informationsanforderungen (AIR, EIR) und Ausschreibungsspezifikationen.
- Überwachung & Validierung: Periodische Prüfung der Modelle und Datenliefergegenstände zur Sicherstellung der strikten Einhaltung der definierten Spezifikationen.
Was Sie erhalten
Die Kunden erhalten ein umfassendes Paket strategischer Dokumente, um BIM-Projekte wirksam zu steuern:
- BIM-Strategie der Organisation: eine übergeordnete Roadmap mit Zielen, Meilensteinen und Kennzahlen (KPI).
- Exchange Information Requirements (EIR): technische Spezifikationen für Ausschreibungen, damit alle Projektbeteiligten ihre Datenpflichten verstehen.
- Matrix der BIM-Ziele und Anwendungsfälle: eine definierte Liste von BIM-Anwendungen.
- Validierungsberichte: detaillierte Audits, die die Konformität der IFC-/nativen Modelle mit den geforderten Standards für den Informationsaustausch bestätigen.
Ihr Mehrwert
Die Investition in fachkundige BIM-Beratung führt unmittelbar zu geringerem Risiko, besserer Projektabwicklung und langfristiger organisatorischer Leistungsfähigkeit.
- Operative Effizienz: optimierte Prozesse, die manuelle Dateneingaben reduzieren und Nacharbeit in der Planungs- und Bauphase minimieren.
- Klarheit bei der Vergabe: präzise, technische Ausschreibungsspezifikationen, die die Auswahl leistungsfähiger Partner sicherstellen und das finanzielle Risiko senken.
- Datenzuverlässigkeit: die Gewissheit, dass der digitale Zwilling bzw. die bei der Übergabe erhaltenen BIM-Daten korrekt, strukturiert und für das Facility Management bereit sind.
- Zukunftssicherheit: Ausrichtung an internationalen Standards, damit die Organisation in einem zunehmend digitalen globalen Markt wettbewerbsfähig bleibt.
Häufige Fragen
Was ist ein BIM-Pflichtenheft (Informationsanforderungen)?
Ein BIM-Pflichtenheft definiert, welche Informationen im Verlauf eines Projekts zu welchem Zeitpunkt und in welchem Format zu erstellen sind. Die Norm ISO 19650 unterscheidet mehrere Ebenen von Anforderungen: OIR auf Ebene der Organisation, AIR für den Betrieb des Bauwerks, PIR für das Projekt und EIR für den Informationsaustausch zwischen Bauherr und Beauftragten. Diese Dokumente übersetzen konkrete Bedürfnisse in überprüfbare Anforderungen. So lässt sich bei der Lieferung kontrollieren, ob die Modelle die erwarteten Daten tatsächlich enthalten.
Was ist ein BIM-Anwendungsfall und warum sollte man ihn definieren?
Ein BIM-Anwendungsfall beschreibt einen konkreten Zweck, für den das digitale Modell genutzt wird: zum Beispiel räumliche Koordination, Kostenschätzung, Phasenplanung oder die Vorbereitung des Betriebs. Ihn frühzeitig zu definieren ist entscheidend, denn er bestimmt, welche Informationen in welchem Detaillierungsgrad in den Modellen enthalten sein müssen. Ohne klare Anwendungsfälle entstehen Modelle voller unnötiger Daten, denen die wirklich nutzbaren Informationen fehlen. Von den Anwendungsfällen auszugehen erlaubt es, die Anforderungen verhältnismässig zu den Bedürfnissen des Projekts zu dimensionieren.
Warum lohnt sich die Begleitung durch einen BIM-Berater?
Die Begleitung durch einen BIM-Berater erlaubt es, verhältnismässige Anforderungen zu definieren und zu überprüfen, ob die Liefergegenstände tatsächlich dem entsprechen, was verlangt wurde. Für einen Bauherrn liegt der Nutzen darin, zu wissen, was in einer Beschaffung zu verlangen ist, und Modelle beurteilen zu können, die er intern nicht prüfen kann. Für Planende, Architekten oder Ingenieure bedeutet es, die BIM-Ebene eines Projekts einem Spezialisten anzuvertrauen, damit sich die Teams auf die Planung konzentrieren, ohne dass BIM zur schlecht beherrschten Last wird. In beiden Fällen reduziert ein externer, neutraler Blick die Risiken und klärt die Verantwortlichkeiten.
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